Saftige Hanfbrownies mit Erdnussbutter, Schokodrops und Walnüssen

Saftige Hanfbrownies mit Erdnussbutter, Schokodrops und Walnüssen

Mit diesem Rezept gelingen eure veganen Hanfbrownies mit Cannabutter nicht nur, sondern schmecken mit ihren drei köstlichen Lagen fast schon zu gut. Worauf ihr dabei achten müsst und wie ihr in den optimal chilligen Genuss ohne Reue kommt, erfahrt ihr hier.

Sind Hanfbrownies legal?

Hanfbrownies werden mit THC-enthaltendem Hanf (auch unter Cannabis und Gras bekannt) gebacken, dessen Anbau, Handel und Besitz in Deutschland illegal und damit strafbar ist. Der reine Konsum von THC-enthaltenden Backwerken fällt nicht darunter, sofern ihr damit keine Dritten verletzt. Ein paar Anlaufstellen für weitere Informationen habe ich euch unten in die Quellen gepackt. Denn ich bin weder die Justiz, noch ein Hanfexperte.

In diesem Blogbeitrag gebe ich euch lediglich ein Rezept für vegane Brownies mit Cannabutter an die Hand. Macht euch im Zweifelsfall bitte unbedingt vorher kundig, ob ihr die Zutaten dafür in eurem (Bundes-)Land legal erwerben dürft. Sollte dies nicht der Fall sein, könnt ihr alternativ einen Ausflug nach Amsterdam planen oder auch einfach Margarine ohne Hanf zum Backen verwenden.

Ein Holzbrettchen mit sechs selbstgebackenen Hanfbrownies darauf.

Tipps für Anfanger*innen

Habt ihr die Frage nach der Legalität in eurem Land geklärt, steht dem Backen nichts mehr im Wege. Doch wie viel Hanf muss rein, um die erwünschte Wirkung zu erzielen und wie viel ist zu viel? Das lässt sich nicht pauschal beantworten, denn jede Person reagiert je nach Tagesverfassung anders auf THC. Die Menge in diesem Rezept kann also durchaus schon zu hoch für euch sein und ihr solltet erstmal weniger versuchen.

Generell gilt: Je weniger Erfahrung ihr bereits damit gesammelt habt, desto weniger Hanf solltet ihr auch verwenden. Im Gegensatz zu anderen Drogen wie z.B. frei erwerblichem Alkohol, drohen gesunden Menschen von einer Cannabis-Überdosierung zwar nicht direkt Notaufnahme und möglicher Tod. Jedoch kann durchaus vor allem bei wenig Erfahrung, Angst und einem schwachen Kreislauf der Rausch auch mal recht unangenehm ausfallen.

Also habt idealerweise eine erwachsene, erfahrene Aufsichtsperson eures Vertrauens – eine*n Tripsitter*in – vor Ort, trinkt und esst vorher ausreichend und ganz wichtig: Esst beim Fressflash nicht noch einen Hanfbrownie hinterher, sondern stellt euch Chips und anderen Knabberkram bereit. Und trinkt auf keinen Fall währenddessen Alkohol. Solltet ihr trotz Beherzigung all dieser Tipps einen sehr unangenehmen Rauch erfahren, zögert nicht die Giftnotrufzentrale oder einen Rettungswagen zu rufen!

Ein Eckstück eines Hanfbrownies, auf dem die Erdnussbutter noch flüssig ist.

Was tun bei einem Bad Trip?

Wie bereits gesagt handelt es sich bei THC-haltigem Hanf laut Betäubungsmittelgesetz um ein nicht-verkehrsfähiges Betäubungsmittel. Richtet euch zu allererst also bitte nach dem in eurem Land geltenden Gesetz. Und backt dieses Rezept nur nach, wenn dies erlaubt ist, ihr erwachsen und gesund seid und euch der möglichen Konsequenzen vollumfänglich bewusst seid. Das sollte aber eigentlich bei jeder Droge der Fall sein. Also auch bei Alkohol, Tabak und Co.

Nutzt die folgenden Tipps bitte nur, wenn ihr ein wenig unruhig seid, weil ihr z.B. noch keinen Rausch gewohnt seid oder zu leichten Panikattacken neigt. Bei starkem Unwohlsein wendet euch bitte umgehend an professionelle, medizinische Hilfe! Denn diese Tipps dienen vor allem der Beruhigung und gegen empfundenen Kontrollverlust, nicht bei medizinischen Notfällen.

Folgende Dinge könnt ihr bei einem Bad Trip nach dem Genuss von Hanfbrownies versuchen:

  • Esst keine weiteren Hanfbrownies und trinkt keinen Alkohol!
  • Esst lieber häppchenweise Knabberkram wie Chips oder Brot
  • Trinkt schlückchenweise viel zimmerwarmes Wasser
  • Ein Spritzer Zitrussaft im Wasser hilft evtl. auch
  • Öffnet die Fenster und mummelt euch in eine warme Decke ein
  • Lasst euch von einer*m Freund*in gut zureden oder lenkt euch mit seichten, irrelevanten Themen ab
  • Geht langsam, mit einer*m Freund*in ein Stück spazieren
  • Legt euch schlafen

Makroaufnahme eines noch warmen, saftigen Hanfbrownies auf einem Holzbrettchen.

Diese Hanfbrownies schmecken auch ohne THC und können eingefroren werden

Ihr habt gerade keinen Hanf zuhause oder lebt in einem Land, in dem der Besitz strafbar ist oder euch ist gerade einfach nicht nach Gras? Dann backt die Brownies doch einfach nur mit Margarine ohne jegliches Grünzeug! Ich garantiere euch, dass sies auch ohne aktive Wirkstoffe wunderbar schmecken. Böse Zungen behaupten gar, dass dieses Rezept ohnehin viel zu gut sei und man gar nicht mit Naschen aufhören könne…

Dem könnt ihr zum Glück easy entgegenwirken, indem ihr pro Person maximal ein bis zwei Brownies einplant und den Rest nach dem Abkühlen sofort einfriert. Das geht am besten, wenn ihr die einzelnen Stücke erst auf einem Teller ins Tiefkühlfach stellt und danach in eine Tupperdose legt. So lassen sie sich später besser einzeln entnehmen, auftauen und gegebenenfalls nochmal kurz im Ofen erwärmen.

Für dieses Rezept habe ich übrigens eine etwa 20×20 cm Ofenform verwendet und das Hanf zu keinem Zeitpunkt (weder in der Margarine, noch beim Backen) über 150 Grad ausgesetzt. So bleibt das THC im Gras. Zudem dienen die zwanzig Walnusshälften im Rezept nicht nur der Dekoration, sondern auch zur Portionierung, damit ihr nicht zu wenige Stücke schneidet und dann jeweils eine zu hohe Wikstoffkonzentration habt. Konsumiert bitte verantwortungsvoll und habt Spaß beim Backen!

Hanfbrownies

Dreilagige Brownies mit Erdnussbutter, Kuvertüre und Walnüssen. Inklusive einfaches Grundrezept für Cannabutter. (Maximal ein bis zwei Brownies pro Person)
Portionen: 20 Brownies

Zutaten

Für die Cannabutter

  • 4 g Hanf
  • 200 g Margarine

Für die Brownies

  • 170 g Dinkelmehl
  • 150 g Zucker
  • 90 ml Hafermilch
  • 60 g Backkakao
  • 50 g Schokodrops
  • 40 g Walnüsse (gehackt)
  • 4 EL Wasser
  • 2 EL Sojamehl
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • Prise Salz

Für das Topping

  • 100 g Erdnussbutter
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 20 ganze Walnüsse (zur Dekoration)

Anleitungen

Cannabutter herstellen

  • Füllt einen Topf so voll mit Wasser, dass darauf noch eine Schüssel passt, ohne ihn zum Überlaufen zu bringen und setzt ihn auf niedrige Temperatur.
  • Lasst in der Schüssel die Margarine schmelzen.
  • Grindet (zerkleinert) währenddessen den Hanf und gebt ihn zu der geschmolzenen Margarine und kontrolliert die Temperatur.
  • Lasst die flüssige Hanfbutter zwei bis drei Stunden auf kleiner Hitze durchziehen.
  • Danach siebt ihr die festen Bestandteile vom Hanf mit einem feinen Sieb oder einem Seihtuch heraus. Fangt die flüssige Cannabutter auf und stellt sie beiseite.

Brownies zubereiten

  • Verrührt das Sojamehl und Wasser oder den veganen Ei-Ersatz eurer Wahl.
  • Siebt das Dinkelmehl, das Backpulver und den Backkakao in eine Rührschüssel und vermengt alles miteinander.
  • Halbiert die Vanilleschote längs und kratzt behutsam mit dem Rücken eines Messers oder mit einem Löffel das Vanillemark daraus.
  • Rührt das Vanillemark und den Zucker in die abgekühlte, aber noch flüssige Cannabutter.
  • Gebt alle flüssigen Zutaten (Hafermilch, Cannabutter, Ei-Ersatz) in die Rührschüssel zu den trockenen Zutaten und verrührt alles. Rührt dabei nur so lange und stark wie nötig, um eine homogene Masse zu erhalten, nicht mehr.
  • Mengt nun die Schokodrops und die gehackten Walnüsse unter und gebt die fertige Hanfbrownie-Masse in eine gefettete, ofenfeste Form oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Topping darauf verteilen

  • Verwendet flüssige Erdnussbutter oder lasst diese vorher in einem Wasserbad flüssig werden und verteilt diese gleichmäßig auf dem Brownieteig.
  • Lasst auch die Zartbitterkuvertüre unter Rühren in einem Wasserbad schmelzen. Achtet darauf, dass dabei kein Tropfen Wasser in die Schokolade gelangt.
  • Verteilt die flüssige Kuvertüre auf der Erdnussbutter.
  • Legt die 20 Walnusshälften in einem möglichst gleichmäßigen Abstand auf die Hanfbrownies.

Hanfbrownies backen

  • Back die Hanfbrownies etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad Umluft.

Quellen

hanfverband.de/…/ist-der-konsum-von-cannabis-verboten

ggiz-erfurt.de/cannabinoidel

cannaconnection.de/…/wie-man-die-dosierung-von-cannabis-fuer-den-verzehr-berechnet